RSS

Blogs und Feeds lesen mit Google Reader

21. Oktober 2007 von Björn Klose Tags: , , ,

Google Reader - LogoNach der allgemeinen Einführung zu Feeds folgt nun eine genauere Einführung zur Benutzung von Google Reader.

Browser-basierende Software

Bei diesem Programm handelt es sich im Prinzip um eine einfache Internetseite, die jedoch durch eine Menge an technischem Schnickschnack (ich spare mir das Fachchinesisch) ein recht großes Funktionsspektrum bietet.

Somit lässt sich der Service mindestens so gut bedienen, als ob man sich vorher ein Programm herunterladen und installiert hätte. Nur eben geht es hier direkt aus dem Browser.

“Installation”

Vorraussetzung für die Nutzung des Google Reader (GReader) ist ein Google Account, mit dem man dann auch die vielen weiteren Services von Google nutzen kann. Dafür braucht man (wie so oft) eine beliebige Email-Adresse, ein kreatives Passwort und gibt seinen Standort an, damit das große G weiß, welche Sprache man spricht, und in welcher Zeitzone man lebt.
Nachdem man die Richtigkeit seiner Email bestätigt hat, kann es auch schon losgehen:

Die erste Testfahrt

Google Reader - Erste Abos
Da wir noch keine Inhalte haben, wählen wir probeweise das News-Paket aus. Automatisch entsteht ein neuer Ordner mit den 8 vorgeschlagenen Feeds.

Ansichtssache

Google Reader verfügt über 2 Ansichten: Liste oder Erweitert.

Google Reader - Listenansicht
In der Listen-Ansicht kann man schnell einen Überblick über die Neuigkeiten gewinnen, und die interessanten Artikel nacheinander lesen …

Google Reader - Erweiterte Ansicht
… während die erweiterte Ansicht das schnelle Durchblättern (mit den Tasten n und p) und komplette Durchlesen einfacher macht.

Weitere Abos hinzufügen

Oberhalb der Aboliste lässt sich jederzeit ein neuer Feed / eine neue Webseite hinzufügen. Somit kann man jede Webseite, die einen Feed hat, über den Google Reader lesen.

Am Beispiel dieses Blogs sieht das ganze dann in etwa so aus:

Google Reader - Abo hinzufügen

Tips für Fortgeschrittene

Mit einem Klick auf “Abonnements verwalten” landet man in den Einstellungen des Google Readers.

Google Reader - Einstellungen

Hier lassen sich die Feeds löschen, in andere Ordner verschieben und die Startseite auswechseln. Somit kann man zum Beispiel den Ordner “News” als Startpunkt definieren, um so noch schneller auf dem Laufenden zu sein.

Ok, bis hier ist das ja alles schon ganz nett: Aber einer der größten Vorteile von Google Reader befindet sich unter der Haube: nahezu alle Funktionen sind über Tastaturkürzel verfügbar.

Die wichtigsten davon:

  • n = nächster Artikel
  • p = vorheriger Artikel
  • o = öffnen/schließen (wenn man durch die Listenansicht wandert)
  • STRG + a = Alle Artikel als gelesen markieren

Ein einfaches Drücken der Taste “?” auf der Tastatur (SHIFT + 0) liefert eine Legende aller vorhandenen Funktionen. Und wenn die nicht reicht, gibt es auch noch eine Dokumentation und Hilfe.

Natürlich helfe ich auch gerne mit Tips und Tricks weiter: Also fleissig kommentieren :-)

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Blogs abonnieren - Feed und Feedreader

14. Oktober 2007 von Björn Klose Tags: , , ,

Blogs lesen kann sehr viel Spaß machen, jedoch ist es etwas umständlich, immer wieder die ganzen Internetseiten aufzurufen, um zu sehen, was es so neues gibt. Um dieses Problem zu umgehen, stelle ich hier eine Methode vor, mit der man viele Blogs lesen kann, ohne viel Aufwand dafür zu betreiben.

Wer in letzter Zeit nach einem Thema in einer Suchmaschine wie Google gesucht hat, ist möglicherweise schon öfters auf Blogs gestoßen, mal bewusst und mal unbewusst. Doch woran erkennt man ein Blog (abgesehen vom inflationären Verwenden des selben Begriffes)? Oft sind es die kleineren Dinge, in diesem Fall das sog. Feed-Symbol. Auch wenn es nicht ausschließlich bei Blogs vorhanden ist, wird es in diesem Rahmen sehr häufig genutzt. Diese Technik ist auch unter dem Namen RSS bekannt, was für “real simple syndication” also etwa “sehr einfache Weiterleitung” steht.

Das Feed Symbol

Was ist ein Feed?

Postkasten (Quelle: SCX.hu)Ein Feed ist vergleichbar mit dem Abo einer Zeitung: Man kann immer wieder auf die Seite surfen, und schauen was sich getan hat, oder bekommt jede Ausgabe direkt “ins Haus” geliefert. Genauso wie einmal am Tag die Zeitung im Briefkasten landet, wenn es eine neue Ausgabe gibt, kann man benachrichtigt werden, sobald es neue Einträge auf einer Internetseite gibt. So kann man die Einträge von sehr vielen Internetseiten bequem an einem zentralen Platz sammeln, dem so genannten Feedreader. Dort sammeln sich die aktuellen Beiträge an, bis man sich einen Überblick über dieses digitale Postfach macht, um die interessanten Artikel zu lesen.

Was kann ein Feedreader?

Grob betrachtet kann man einen Feedreader mit einem Email-Programm vergleichen. Ich habe einen Postkasten, und bekomme immer wieder die Artikel zugeschickt. Diese werden nach Herkunft und Erscheinungszeit geordnet, und lassen sich einzeln aufrufen und lesen.

Das Angebot an Feedreadern ist wie bei vielen Computerprogrammen schier unerschöpflich, daher nur eine grundsätzliche Bemerkung: Man kann 3 Arten von Reader-Programmen unterscheiden:

  1. Desktop-Programme: Genau wie einen Browser, ein Textverarbeitungsprogramm oder einen Email-Dienst kann man sich auch einen Feedreader auf dem Computer installieren.
  2. Browser-Funktionen: Die beiden großen Browser, Internet Explorer 7 und Firefox unterstützen das Abonnieren von Feeds in gewissem Rahmen, eine kurze Anleitung dazu findet sich z.B. hier.
  3. Internetseiten: Die aus meiner Sicht beste Variante (für Vielleser) bieten Online-Services wie Bloglines, Netvibes oder auch Google Reader.

Als bekennender Fan der Google Produkte ist mein persönliches Tool der Google Reader, der dank seiner umfangreichen Funktionen eigentlich alle Wünsche erfüllt. Über den Umgang mit Google Reader werde ich demnächst ebenfalls einen detailierteren Artikel verfassen. Einen detailierteren Artikel zur Benutzung von Google Reader findet ihr hier.

Wer sich jetzt fragt, warum ausgerechnet Google - die Suchmaschinenfirma - solche neuartigen Produkte entwickelt, sollte ebenfalls dran bleiben. Bald gibt es auch mehr dazu.

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