RSS

Wie bleibt mein Computer sicher?

4. November 2007 von Björn Klose Tags: , , ,

Beinahe so lange wie es Computer gibt, existieren auch Fehler und Lücken in Programmen, die uns die Arbeit erschweren wollen. In den Zeiten des Internets sind vor allem äussere Einflüsse immer schwerer zu kontrollieren. Da Windows als Flickenteppich bekannt ist, gilt es, mögliche Sicherheitslöcher zu stopfen.

Prävention: Windows Updates und Boardmittel

Im folgenden gehen wir von einem installierten Windows XP System aus (das legal erworben wurde). Grundvorraussetzung für ein funktionierendes Windows sind die regelmäßig erscheinenden Sicherheitsupdates. Diese und weitere Funktionen lassen sich über die Systemsteuerung finden. Der Punkt “Automatische Updates” liefert den folgenden Einstellungsdialog:

Windows XP - Automatische Updates

Für die einfachste Handhabung ist der erste Auswahlpunkt “Automatisch” sinnvoll. So werden im Hintergrund Updates, also wichtige Neuerungen, direkt geladen und installiert - Internetverbindung vorrausgesetzt. (Die Detailfassung von Microsoft gibt es natürlich auch)

Nachdem über die Update-Funktion alle aktuell klaffenden Löcher gestopft sind, findet sich in der Systemsteuerung das sog. “Sicherheitscenter”. Hier bekommt man einen schnellen Überblick der aktiven Schutzmaßnahmen des Computers.

Windows XP - Sicherheitscenter

Der Idealfall zeigt 3 grüne Lampen.

Prävention: Firewall - “Du kommst hier nicht rein”

Die sog. Firewall (~Feuerwand) reguliert die Zugriffe von anderen Anwendern und Programmen auf unseren PC. Wie beim Türsteher wird hier entschieden, wer oder was rein oder raus darf, sodass Hacker und andere Eindringlinge kaum Chancen haben.

Während Windows XP inzwischen über eine eingebaute Firewall verfügt, bevorzuge ich das Programm ZoneAlarm, das über mehr Einstellungen verfügt. Es ist ein verschiedenen Versionen erhältlich, darunter auch eine kostenlose Variante. Da diese auf der offiziellen Homepage jedoch etwas versteckt ist, findet man die aktuelle Version am einfachsten über eine Google Suche nach “Zonealarm”.

Zonealarm - Personal Firewall

Nach der Installation von ZoneAlarm meldet sich dieses fortan immer, wenn ein Programm versucht, eine Verbindung ins Internet herzustellen. So lässt sich genau kontrollieren, welche Anwendung “nach Hause telefonieren” will. Die Fragedialoge mögen etwas lästig sein, aber die gewählten Einstellungen lassen sich dauerhaft speichern. So ist nach einer kurzen Lernphase für das Programm der Zugang zum Netz wesentlich sicherer.

Prävention: Anti-Virus Programm

Neben den sog. Hackern gibt es vor allem in Form von Email-Anhängen und Datei-Downloads immer noch eine Menge Viren und Trojaner. Diese kleinen Programme können für viel Chaos sorgen, indem sie (je nach Typ) massenhaft Emails versenden, Dateien löschen oder sogar den PC ganz lahm legen.

AntiVir - Anti-Virus Software

Eine (ebenfalls kostenlose) Lösung hierfür bietet AntiVir, eine Anti-Virus- Software mit leichter Handhabung und vielen Funktionen. Nach der Installation zeigt ein kleines Regenschirm-Symbol rechts unten am Bildschirm den aktiven Schutz des Systems an.

Wie auch für Windows selbst, ist es bei beiden o.g. Programmen wichtig, dass diese aktuell bleiben. Damit AntiVir die neusten Viren finden kann, möchte es regelmäßig eine Erkennungs-Datei herunterladen. Diese Aktivität ist unerlässlich, und kann daher mit der Firewall erlaubt werden.

Problembehebung: Systemscan

Nachdem nun die Zukunft des PC gesichtert ist, wenden wir uns den bestehenden und teils unbekannten Problemen des PCs zu. Zunächst führen wir mit AntiVir einen Scan des kompletten Systems durch, um vorhande Viren zu finden.

Doch neben den Viren gibt es noch kleinere und schwierigere Probleme, die AntiVir nicht auffallen: Für diesen Zweck gibt es spezielle Programme, die noch tiefer im System forsten.

Spybot - Search and Destroy, Allzweckwaffe

Ein schweizer Taschenmesser für diese Fälle ist Spybot - Search & Destroy. Das Programm dient zur Suche nach bestehenden Problemen durch Werbesoftware oder -module (Überprüfen) und ermöglicht den Schutz des Internet Explorer vor Fremdzugriffen (Immunisieren). Da sehr viele Eindringlinge über den Internet Explorer auf das System gelangen, ist auch dieser Schritt sehr empfehlenswert.

Eine Alternative zu den Unsicherheiten des Internet Explorer bietet Firefox, ein freier und sehr gut erweiterbarer Browser.

Detaillierte Informationen zu Firefox finden sich bald hier, also dranbleiben :-)

Abgelegt unter Software und Services |

Trackback URI Kommentare als RSS Feed

Hinterlassen Sie ihren Kommentar

Achtung: Die Kommentare werden vor ihrer Veröffentlichung moderiert, d.h. Ihr Kommentar erscheint mit einiger Verzögerung. Aber keine Panik, er erscheint!
Und da ich ihnen vertraue, geht's beim nächsten Mal dann sofort.